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Dünger
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Über kurz oder lang müssen den Obstgehölzen Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden, soll heißen,
es muss gedüngt werden. Grundsätzlich bieten sich hierfür zwei Möglichkeiten an. Zum einen das Mulchen mit
organischem Material und zum anderen der Einsatz von Fertigdünger.
Das Mulchen von Kübelpflanzen ist nicht ganz einfach und benötigt mehr Erfahrung, als der Einsatz von Volldünger.
Deshalb sollte anfangs der einfache Weg mit dem Einsatz von Fertigdünger gewählt werden.
Fertigdünger gibt es rein organischen, organisch/mineralischen oder rein mineralischen. Diese Dünger bezeichnet man auch
als Voll- oder NPK-Dünger. Wobei NPK für die chemischen Elemente Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K)
stehen. Vereinfacht dargestellt sorgt Stickstoff für die Erzeugung der Blattmasse, Phosphor dient der Blüten- und
Fruchtbildung und Kalium fördert die Holzbildung und Widerstandsfähigkeit. Darüber hinaus werden häufig Schwefel
(S), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Spurenelemente in kleineren Mengen hinzugefügt.
Grundsätzlich gilt, je höher die einzelnen NPK-Anteile, umso hochwertiger (und auch teurer) ist der Dünger. Der
Vorteil von hochwertigen Düngern liegt darin, dass vergleichsweise nur sehr geringe Mengen benötigt werden.
Im Handel finden sich auch Spezial-Dünger, wie z.B. Beerendünger, die in ihrer Zusammensetzung speziell optimiert
sind. Gerade "Neu"-Gärtner sollten anfangs diese Produkte wählen.
Jeder Dünger hat eine individuelle Dosierungsempfehlung, die meistens als "von"-"bis"-Wert angegeben wird. Diese
Werte beziehen sich aber auf die Freiland-Düngung, so dass für Kübelpflanzen immer der niedrigste Wert angewandt
werden sollte. Lieber etwas weniger, als zuviel. Eine Unterdüngung verkraften Pflanzen in der Regel besser, als
eine Überdüngung.
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